Moderne Portalbrennanlage im Einsatz

Die Röger GmbH hat ihren Maschinenpark erweitert. Seit kurzem wird zum Bohren, Fräsen und Brennschneiden eine vollautomatische CNC gesteuerte Portalbrennanlage eingesetzt.  Die GEMINI G 25 HPE ermöglicht das präzise Arbeiten mit Stahlblechen bis zu einer Blechgröße im Format 2500 x 6000 mm.

Beim Zuschnitt kommen zwei Autogenbrenner bis Blechstärke 80 mm sowie ein Plasmabrenner bis Blechstärke 38 mm zum Einsatz. Ein Lasertastsystem dient zur Anpassung der Blechhöhe und zur Übersicht über die Blechpositionierung. Durch die integrierte Signiervorrichtung ist die exakte Kennzeichnung und Zuordnung der Stahlbau-Einzelteile sichergestellt.

Die Vertikalbohreinheit der Maschine besteht aus einem 15 KW Spindelmotor und einer kontinuierlichen programmgesteuerten Drehzahlüberwachung bis 7000 U/min. Dadurch können Bohrungen bis zu einem Durchmesser von 40 mm und beim Fräsen bis zu einem Durchmesser von 250 mm vorgenommen werden. Auch Langlöcher stellen kein Problem dar.

Es können unterschiedliche Datenformate importiert und über ein Verschachtelungsprogramm an die Anlage gesendet werden. Dadurch wird eine optimale Ausnutzung des Blechformats gewährleistet. Ein Achtfach-Werkzeugwechsler ermöglicht ein besonders schnelles und flexibles Arbeiten. Last but not least ist die Anlage mit einem modernen Rauchabzugssystem ausgestattet.

Klaus Schneider seit 40 Jahren bei Röger

Klaus Schneider feiert sein 40. Arbeitsjubiläum bei der Röger GmbH. Seine Dienstzeit bei dem Dillenburger Stahlbaubetrieb begann am 1. Juli 1976 als Auszubildender unter dem damaligen Seniorchef Wilhelm Röger. Nach der zweijährigen Ausbildung zum Schlosser blieb er dem Familienunternehmen treu und durchlief in der Folge mehrere Abteilungen der Firma.

Klaus Schneider wurde in der Fertigung ebenso eingesetzt wie in der Montage. Schließlich entwickelte sich der heute 56-Jährige zum Fachmann an der großen Bandsäge (Säge-Bohr-Straße). Bis heute ist Klaus Schneider verantwortlich für den passgenauen Zuschnitt der Stahlprofile.

Durch immer neue Entwicklungen in der Sägetechnik lernte der Dillenburger stets dazu. Die Geschäftsleiter Ines Röger-Diehl und Torsten Kretz dankten dem Jubilar für sein besonderes Engagement. Es sei heute nicht mehr selbstverständlich, dass Mitarbeiter 40 Jahre bei einem Unternehmen blieben. Mit einer Grillfeier im Kollegenkreis wurde das Arbeitsjubiläum gemeinsam gefeiert.